Obertauern ist der "hot spot" unter Österreichs Skigebieten
Dem ehemaligen Bayerischen Politiker Franz Josef Strauß wird der Satz nachgesagt: "Wo ich bin ist oben. Und wenn ich mal unten bin, ist unten oben". Nun, in
Obertauern gibt es kein unten, in dem Ort ist alles irgendwie oben: Der Name, das Skigebiet, das Après Ski.
Das größte Pfund, mit dem der Salzburger Renommier-Wintersportort nicht ungern wuchert, ist seine Lage. Gerade mal 90 Kilometer von der Mozartstadt entfernt, von
Wien oder München aus gleich gut zu erreichen. Und durch die schnellen und günstigen Flugverbindungen nach Salzburg und
Klagenfurt nebst exzellentem Airport-Shuttle nach und von
Obertauern ist "Österreichs Schneeschüssel" ein beliebtes Ziel nach dem Motto „Flugs in den Schnee“. Doch nicht nur die Verkehrslage, auch die Höhenlage ist einzigartig. Auf 1.740 Meter Höhe liegt das Ortszentrum und von da spannen sich die Pisten, den Speichen eines großen Rades gleich, an den Flanken einer majestätischen Bergkulisse bis hinauf auf 2.526 Meter Höhe. Nicht umsonst nennt man
Obertauern auch die „Schneeschüssel Österreichs“. Perfekte Wintersportbedingungen ab Ende November bis Anfang Mai ermöglichen die langfristige Urlaubsplanung ebenso wie den spontanen Kurztrip.
► Die schönste Runde, seit es Skilauf gibt
In vielen Häusern und Hotels von
Obertauern hängen noch Fotos, die die legendären Beatles bei waghalsigen Abfahrten auf den Pisten von
Obertauern zeigen. Sie waren die Mitbegründer des internationalen Renommees, das
Obertauern seit bald 40 Jahren stetig mehrt. Fast mehr noch als die Prominenten hat die geniale Anlage und Vernetzung der Lifte zum legendären Ruf Obertauerns als perfektes Skizentrum beigetragen. Von jedem Punkt des Ortes aus ist man in wenigen Minuten mitten im Skigeschehen. Die Lifte sind so feinsinnig verwoben, dass man, entweder mit dem Uhrzeigersinn oder diesem entgegen, sämtliche Pisten abfahren kann und immer wieder zur Ausgangsstation zurückkehrt. "Tauernrunde" nennt sich das, ein Perpetuum mobile des Skilaufs, einzigartig in seiner Art im gesamten Alpenraum. Bedient wird dieser Skizirkus von 26 modernen Seilbahn- und Liftanlagen, die als Zubringer und Verbindungselemente zu den rund 100 Kilometer Pisten fungieren.
► Glatt und bucklig und ziemlich fett
Wenn sich die Skiläufer und Snowboarder schon in die Après Ski Domänen des Ortes verzogen haben, hebt ein anders Schauspiel an. Unzählige Pistenraupen schnurren die Hänge rauf und runter, walzen glatt und rauen auf, um das Skivolk am anderen Morgen wieder auf perfekt präparierte Pisten zu stellen. Hat die Nacht erst einmal ihre volle Dunkelheit erreicht, dann mutieren die stählernen Ungetüme mit ihren Scheinwerfern zu einem Heer von Glühwürmchen, die emsig über die Pisten fliegen. Doch nicht nur ob seiner glatten Pistenperfektion spielt
Obertauern in der winterlichen Champions League. Auf der "Gamsleiten 2" bietet
Obertauern eine der steilsten Buckelpisten Europas, Kategorie tiefschwarz und der gesuchte Kick für die Besten unter den Skifahrern und Snowboardern. Letztere delektieren sich in
Obertauern noch an einem weiteren, ziemlich fetten Vergnügen, dem Longplay-Snowboard-Park. Von "beginner lines" über "rails" bis zu den Boxen und Sprüngen ist hier alles aufgereiht und inszeniert, was sich die „Shredder“ zuflüstert. Auch eine andere Community hat
Obertauern für sich entdeckt. Es sind die Snow-Kiter. Eine Snow-Kiteschule hat sich hier angesiedelt und bildet in allen Facetten des neuen Trendsports aus.
► Auch die Kleinen sind ganz oben
Fast möchte man meinen,
Obertauern wäre nur der Spielplatz für die "young urban people", die einzeln oder paarweise auftreten. Doch so ist es nicht, ganz und gar nicht. Das
Obertauern-Gefühl zieht sich durch alle Altersgruppen und höchst erstaunt nimmt der Neuankömmling wahr, wie viele Familien mit kleinen oder größeren Kindern die Pisten und Hotels bevölkern. Im Ort gibt es sage und schreibe fünf Ski- und Snowboardschulen, die sich allesamt liebevoll um die Wintereleven kümmern. Für Kinder ab zwei Jahren, die nicht skifahren, bietet
Obertauern einen eigenen Gästekindergarten. Highlight ist aber zweifelsohne das "Kinderland
Obertauern" ein Schnee- und Spielparadies mit eigener Kinderdisco für die jüngsten Gäste des Ortes, betreut von ausgebildeten Kinderpädagoginnen. Ruhige und unbeschwerte Urlaubstage für die Eltern sind also rundum garantiert, egal ob diese den Pistenfreuden oder entspannenden Wellnessfreuden in ihrem jeweiligen Hotel frönen wollen.
► Ganz oben viel los
Das Après Ski- und Nachtleben Obertauerns ist bunt. DJ’s aus europäischen Metropolen legen in den Discos und Clubs auf, es gilt, wie überall auf den Catwalks des Winters, das Sehen und Gesehen werden. Natürlich wird auch die Fraktion der Gemütlichen und Genießer bestens bedient. Dafür sorgen zahlreiche Lokale von zünftig-alpiner Art. Doch nicht nur, wer sich in die Nächte Obertauerns versenkt, verspürt das angenehme Vibrieren des Ortes. Vom Winteropening Ende November bis zum Abwinken im Mai reiht sich ein Event an den anderen. Ob es Österreichs Lieblingsradiosender Ö3 ist, der zur Party bittet, ob Chartstürmer unter dem stahlblauen Himmel Obertauerns auftreten, ob Adventzauber, Alpenglühen mit Skitest, die Ü30 Party Woche oder das Gamsleiten Kriterium - die größte Schatzsuche Österreichs, Obertauerns Tage sind immer "andante" bis "fortissimo". Das schöne an dieser Vielfalt: man kann sie nutzen, muss aber nicht. Wer tagsüber die Tauernrunde einmal mit oder gegen den Uhrzeigersinn abgefahren hat, für den sind hinterher ohnehin die Sauna seines Hotels und die Kuschelecke am Kamin die begehrtesten Plätze. Ganz oben zu sein ist eben auch anstrengend.